Hundepension "Grisette"
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   Mia - jetzt Hazel - befand sich bei uns in der Pension, bis ein neues Zuhause gefunden wurde.
02. April 2020: ...........und Hazel zieht ein


Name:                     Mia
Geboren:               September 2019
Rasse:                    Galgo espanol

Geschlecht:           Hündin
Grösse:                   im Wachstum

Dezember 2019 Vorstellung von Mia :
Ein spanischer Galguero (Jäger) hatte gleichzeitig gleich zwei Würfe Galgos. Nach wenigen Wochen sortierte er die ersten der Welpen die er als nicht brauchbar für die Jagd befand aus und so landeten Mia, Bela, Tim und Yai in unserem spanischen Partnertierheime "Refugio Perros Abandonados". Dort werden sie nun für die Reise in die Schweiz vorbereitet und wenn alles planmässig läuft, kommen die vier "Galgo-Goofen" Mitte Januar zu uns, bis wir neue Zuhause für sie finden.

Falls Sie Mia kennenlernen möchten und ihr ein passendes Zuhause geben möchten, verlangen Sie bitte unser unverbindliches Bewerbungsformular: Tel. 0041 32 462 3219 (falls Anrufbeantworter, bitte Meldung UND Telefonnummer hinterlassen, wir rufen gerne zurück) oder per Mail: info@grisette.ch.
Mia ist
geimpft und gechippt und wird bei Einreise verzollt. Sie wird mit Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr von SFr. 500.-- nach vorheriger Platzvorkontrolle vermittelt.

13. Januar 2020 Mia ist angekommen :
Zusammen mit Jimena, Riky, Bela, Tim und Yai ist auch Mia am Samstag wohlbehalten bei uns angekommen. Wie erwartet halten uns die vier "Galgo-Goofen" ganz schön auf Trab. Aber so frech und aktiv sie sind, so liebenswert und hübsch sind sie auch. Es macht Freude, mit ihnen zusammen zu sein, auch wenn man dabei das eine oder andere spitze Milchzahn-Eckzähnchen zu spüren bekommt . Hier ein paar erste Impressionen:

14. Februar 2020 Mia ist umgezogen :
Mia bekam weit angereisten Besuch aus Norddeutschland. Und nun ist sie in der Zwischenzeit bereits Nordeutsche, hat hundeerfahrene Zweibeiner an ihrer Seite und mit Whippetdame Marge ein tolles vierbeiniges Vorbild. Nun sucht nur noch Brüderchen Tim ein Zuhause, dann wären alle unser "Galgo-Goofen" gut versorgt.
Herzlichen Dank an Far from Fear e.V für die Platzvorkontrolle und an die 
Windhunde in Not e.V Deutschland für die Vermittlungshilfe durchs Aufschalten auf der Homepage.

01. März 2020 Erste News aus dem neuen Zuhause :
MIA ZIEHT UM… 
Im Letzten Jahr mussten wir uns schweren Herzen von unserer 13-jährigen Whippethündin Heather trennen, die uns von Ihrer 9. Lebenswoche an begleitet hatte. Ihre Gefährtin Marge und wir fielen erst einmal in ein Trauerloch, aus dem wir bis Weihnachten langsam wieder herauskrochen. Als Marge wieder anfing, sich für Hunde zu interessieren, war die Zeit für Hundenachwuchs gekommen. Animiert von Freunden, die mit Hunden aus dem Tierschutz sehr glücklich waren, informierten wir uns auf den verschiedenen Plattformen. Anfangs spielten wir mit dem Gedanken einen älteren Windhund zu übernehmen, um unserer Marge, mit 12 Jahren nicht mehr die Jüngste, einen plagenden Welpen zu ersparen. Doch im Laufe der vielen Gespräche, die wir im Adoptionsprozess führten, manifestierte sich die Überzeugung, dass ein Welpe für uns die bessere Lösung sei. Galgowelpen, die Anfang Januar aus Spanien nach Deutschland kamen, waren jedoch bereits vergeben.
Glücklicherweise stolperten wir bei unserer weiteren Suche über die Seite der Hundepension „Grisette“ auf der Sandra Scheidegger die Ankunft von Mia, Tim, Bela und Yai ankündigte. Als wir die Photos sahen, schlugen unsere Herzen sofort höher, meines für Mia, das Herz meines Mannes für Bela und Yai. Es zeigte sich, dass die beiden gestromten Galgas sehr schnell vermittelt worden waren und so rutschte Mia gleich in unseren Fokus.                                                                                                    
Ende Januar bekamen wir nach der Vorkontrolle grünes Licht für eine Adoption, Mia wurde für uns „reserviert“ und wir begannen, unsere Reise in die Schweiz zu planen. Als wir am 12.Februar 2020 bei Sandra ankamen und Mia persönlich kennenlernten, war sie 5 Monate alt und wir uns sofort darüber einig, dass die kleine Galga gut zu uns passen würde. Auch unsere Marge hatte ganz offensichtlich nichts gegen die lütte Deern einzuwenden.                                                                                                                                         
Wir verbrachten die Nacht in Bonfol, „Au Ramsch“ (Orange) im B&B BCBF, wo wir uns für die Rückfahrt gut ausschliefen. Wir wussten ja nicht was uns erwarten würde und so rechneten wir erst einmal mit Trauer, Trennungsschmerz und Verzweiflung, was bei einer 10 stündigen Fahrt unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern würde.

Am nächsten Morgen fuhren wir zurück nach Charmoille, um das junge Mädchen abzuholen. In der Hundekiste, die wir vorsorglich für den Welpen mitgenommen hatten, hatte es sich Marge gleich bequem gemacht, und so musste es für Mia vorerst ohne gehen. Und siehe da: es ging. Mia war erst einmal unsicher, aber nicht panisch. Es stellte sich heraus, dass sie sich gerne einen Überblick verschaffte - sie schaute sich den Verkehr ganz genau an - und als sie merkte, dass Marge ganz entspannt in der Kiste lag und schlief, legte sie sich daneben und entspannte auch. Glücklicherweise wurde ihr nicht schlecht, so dass wir die Fahrt nur zum „Pieschern“ unterbrechen mussten.
Am Donnerstagabend kam Mia gegen 19.00 Uhr in ihrem neuen Zuhause an und wurde aus gegebenen Anlass auf Hazel umgetauft.
Seit ihrer Ankunft entwickelt sich unsere kleine „Haselnuss“ zu einer wahren Musterschülerin. Bereits die erste Nacht verlief völlig unkompliziert. In ihrem Hundekorb neben unserem Bett legte sie sich hin, ich deckte sie zu und dann schlief sie bis morgens um halb sieben durch. Als sie wach wurde, lag sie noch immer unter der Decke, so als habe sie sich die ganze Nacht nicht gerührt. Treppab wurde sie getragen und wir gingen gemeinsam auf die Stallgasse, wo sie in der Pferdebox brav ihr Geschäft erledigte.



 

Wie üblich bereitete ich unseren Frühstückstee, wobei sie mir gerne auf dem Tisch zur Hand gegangen wäre. Auch wenn sie sehr hilfsbereit ist und es ihr schwerfiel tatenlos herum- zustehen, konnte ich ihr auf freundliche Art und Weise vermitteln, dass Teekochen zu meinen Aufgaben gehört und wir für sie andere Aufgaben finden würden.

Fortsetzung folgt

02. April 2020 ……….…und Hazel zieht ein :
03.03.20 :
Da Teekochen nicht zur Debatte stand, machten wir uns gleich am ersten Tag daran herauszufinden, wo Hazels Schwerpunkte lagen. Ordnung stand gleich ganz oben auf ihrer Liste! Zeitungen, Kontoauszüge und Photoalben wurden nach Welpenmanier fein säuberlich gelocht, geordnet, sortiert und in verschiedene Bereiche verteilt, so dass ich nur noch wegräumen musste. Die gesamte Vorarbeit war perfekt erledigt, frei nach dem Motto: Vor der Ordnung steht das Chaos. Mein Mann Peer war begeistert. So übersichtlich hatte es bei uns schon lange nicht mehr ausgesehen. Hazel saß mit gespitzten Ohren auf dem Sofa und kassierte die ersten Lorbeeren. Braves Mädchen!!

Nachdem wir die Wohnung bis in den letzten Winkel erkundet und pikobello hinterlassen hatten, mussten neue Horizonte her. Am zweiten Tag sollte sich der Welpenradius um die Welt außerhalb der sicheren Mauern erweitern. Um eine Beziehung zu Hazel aufzubauen, drehten wir die erste Runde um die Pferdewiese ohne Marge. Hazel war so aufgeregt, dass sie sogar meinen Pausensnack verschmähte. An den Pferden vorbeizugehen kam nicht in Frage – Hunde, die mit ihren Herrchen am anderen Ende der Wiese vorbeizogen, verursachten Schnappatmung! Mit aller Macht versuchte sie ihren Horizont zu erweitern, indem sie das Weite suchte. Irgendwie hatten wir, was den Begriff betraf, unterschiedliche Auffassungen. Ich war froh, dass sie das Geschirr trug und wir die Gelegenheit bekamen, unser Missverständnis aufzuklären. Die Tücken der multikulturellen Verständigung! Da half nur viel positives Feedback und eindeutige Gebärdensprache.                                                                                                    
Bereits bei unserer 2. Runde ging sie, zwar im großen Bogen und nicht ohne sie aus den Augen zu lassen, an den Pferden vorbei. Andere Hunde waren weit und breit nicht zu sehen. Wir gingen durch den Wald und über den Reitplatz zurück. Hin und wieder vergewisserte sie sich, dass wir uns nicht wieder falsch verstanden. Unsere Kommunikation führte nach und nach zu beiderseitigem Verständnis und Hazel kam zu dem Schluss, dass von dem weiteren Horizont keine Gefahr auszugehen schien. Sie fasste Vertrauen.
Bei unserer 3. Runde nahmen wir Marge mit und waren beeindruckt: Hazel ging bereits wie ein alter Hase an der Schleppleine.

Tag drei begann mit strahlendem Sonnenschein und einem herrlichen Spaziergang in die Vorboten des Frühlings. Aufgeregte Flirts in der Vogelwelt wohin wir auch kamen. Geflirtet hätte Hazel auch ganz gerne - vor allem mit den Krähen. Weil die Schleppleine ihre Kontaktfreude erst einmal drosselte, setzte sie sich hin und beobachtete genau, wie das freche Volk völlig unbeeindruckt an ihr vorbeimarschierte. Sie warf mir über ihre Schulter einen fragenden Blick zu. Ich versprach, dass der Tag käme, an dem die schwarzen Spaziergänger ihr mehr Aufmerksamkeit schenken würden. Die „Sippe Rabenkrähe“ würde ihre Flügel ausbreiten und jede Menge Spaß daran haben, sie an der Nase herumzuführen. Dieses Spiel würde auch zu ihrer Unterhaltung ungeheuer beitragen. Sie bräuchte nur noch ein wenig Geduld, denn auf unserem Programm stünde zunächst die Einführung in die Welpenspielstunde. Für Tag drei aufregend genug.                                                                                                              
Ich besprach mit dem Hundetrainer, dass ich Hazel sofort herausnehmen würde, sollte sich zeigen, dass sie mit der Situation überfordert sei. Er war einverstanden. Und so ließ ich sie das erste Mal aus dem Hundegeschirr. Mir war schnell klar, dass es keine Konflikte geben würde. Sobald ein Welpe auf sie zukam, und sei es nur der winzigste Zwergpudel, lag sie „RUMS“ auf dem Rücken. Verebbte das Interesse an ihr, fand sie den Mut für kleine Spurts, mit denen sie natürlich die Aufmerksamkeit wieder auf sich lenkte und schon lag sie wieder auf dem Rücken. Es kristallisierte sich jedoch bereits eine Freundschaft heraus. Als wüssten sie, dass sie die gleiche Sprache sprechen, fühlten sich Dina, ein spanischer Rattenhund aus dem Tierschutz, und Hazel sofort zueinander hingezogen und starteten vorsichtige kleine Verfolgungsjagden. Der erste Besuch auf dem „Kinderspielplatz“ war also ein voller Erfolg und wurde davon gekrönt, dass Hazel zu Hause lernte, allein treppab zu laufen. Sie hatte, so wie es aussah, ihre Meinung über Horizonterweiterung noch einmal überdacht. Nach so viel Input, schlief sie nächsten Morgen bis acht Uhr.
Tag vier begann vielversprechend mit „Balgen bei Baxter“.    Fortsetzung folgt