Reno
- jetzt Chinook -
befand sich bei uns
in Pension, bis das richtige Zuhause gefunden wurde.
13. Mai 2012: Ein Gruss von Chinook aus dem Jura

Name:
Reno
Geboren:
2009 Rasse:
Mischling
Geschlecht:
Rüde kastriert
Grösse:
55 cm
Juni 2011
Vorstellung von Reno:Reno
wurde in Spanien ausgesetzt, weil er wohl zur Jagd nichts taugte, wie
das so oft mit den spanischen (Wind) - hunden geschieht. Als wir sein
Foto mit der Bitte um Vermittlungshilfe bekamen, konnten wir nicht
widerstehen und haben angeboten, Reno zu übernehmen um ihm hier in der
Schweiz ein neues Zuhause zu finden. Er
ist sehr gut verträglich mit allen Hunden, sehr lieb und sympathisch.
Den Katzentest hat er mit Bravour bestanden (sh unten), ein weiterer
Vorteil, wenn ein Hund "nicht zur Jagd taugt".
Für
Reno suchen wir nun verständnisvolle
und
feinfühlige Menschen, die ihm zeigen, dass es auch nette Zweibeiner
gibt. Ein Haus
mit Garten und ein Zweithund wären super, sind aber nicht Bedingung.Selbstverständlich
ist Reno geimpft
und gechipt, auch der Test auf Mittelmeerkrankheiten ist negativ, also
alles in Ordnung.Wenn
Sie Reno kennenlernen
möchten, melden Sie Sich bitte, damit wir Ihnen den Bewerbungsbogen
zustellen
können: Tel. 032 462 3219 (falls Anrufbeantworter, bitte
Meldung
UND Telefonnummer hinterlassen, wir rufen gerne zurück) oder per Mail:
info@grisette.ch. Reno
wird mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr von SFr.
500.-- über den Tierschutzbund Basel vermittelt. 18. Juni 2011
Bericht vom Pflegefrauchen:
Bericht
von Renos Pflegefrauchen Linda:
Als
ich zum ersten Mal ein Foto von Reno sah, habe ich es schon vermutet;
er ist
ein toller Hund. Schon im Auto auf der Heimfahrt als wir Reno holten,
machte er
keine Probleme. Er legte sich in seine Box und machte keinen Mucks bis
wir zu
Hause waren.
Dort
traf er auf meine Hunde und es war als ob sie einander schon immer
gekannt
hätten.
Dann
folgte der obligatorische Katzentest. Dieser hat Reno mit Bravour
bestanden,
man könnte fast meinen dass er Kater Maxli richtig gerne mag.
Die
Nacht hat Reno auf seinem Platz problemlos durchgeschlafen.
Am
Morgen wurde ich mit einem “Lachen“ begrüsst, wie ich das bisher vor
allem von
Dalmatiner kannte, das bis hinter beide Ohren reichte.
Reno
kann problemlos einige Stunden alleine bleiben, er ist sehr ruhig und
bellt
nicht.
Überhaupt
ist er ein sehr selbständiger Hund. Er
ist sehr sanft und vorsichtig mit den anderen Hunden und
will einfach
nur lieb sein.
Am
liebsten legt er einem seinen schönen Kopf in den Schoss und möchte
stundenlang
gekrault werden. (Anmerkung:
ich, Sandra, habe von Linda am ersten Tag eine SMS gekriegt, Text: "
Reno ist ein "Schoggi-Hung", aber eben, ist ja auch ein Windhund
(-mix)
;-)).12. Juli 2011
Reno wird bald umziehen:
Reno ist ein grosser "Sympathieträger", wir haben für ihn viele
Anfragen erhalten. Schlussendlich blieben zwei ganz tolle Platzangebote
übrig und wir hatten die Qual der Wahl. Nun kommts, dass Reno Anfang
nächsten Monat ins Züribiet umziehen wird, zu einer sehr netten Frau
mit Kater :-). Wir freuen uns für ihn, sicher hat er nun eine
schöne Zukunft vor sich. 06. August 2011 Erste News aus dem
neuen Zuhause:
Liebe
Linda, liebe Sandra
Hier
der erste Lagebericht von Reno (der in Zukunft Chinook heissen wird...
Da er ja
sowieso nicht auf seinen Namen hört, dürfte ein Namenswechsel
akzeptabel sein):
Die
Heimfahrt verlief gut. Chinook stand zuerst und schaute wie gebannt aus
dem
Fenster, erst auf der Autobahn legte er sich dann hin. Zu Hause
angekommen,
machten wir zuerst einen einstündigen Spaziergang. Er läuft, wie Linda
gesagt
hat, schon gut an der Leine; sobald er zieht, lässt er sich mit einem
leichten
Schnalzen zurückrufen. Bei allen Hunden, die wir von weitem gesichtet
haben,
begann er zu winseln; die zwei, die wir dann wirklich von nahem
antrafen,
knurrte er allerdings an. Vermutlich fühlt er sich ohne sein Rudel
unsicher.
Als
wir zu Chinooks neuem Zuhause kamen, sass Kater Bouba im Gärtchen und
sonnte
sich. Und staunte nicht schlecht, wen ich denn da mitgebracht hatte...
Kaum
waren wir im Haus, stürzte sich Chinook aufs Katzenfutter – und
schwupps, war
alles weg. Bald klapperte das Katzentürchen und Monsieur Bouba (sonst
eigentlich eher schüchtern) erschien in der Küche, wo er den
Eindringling erst
einmal anfauchte und dann bedrohlich anknurrte und sich dabei
aufplusterte wie
eine schwarze Fellkugel. Gutzis links und rechts beruhigten die
angespannte
Situation ein wenig, und nachdem der Kater demonstrativ gefressen hatte
(aufmerksam beobachtet…), verschwand er wieder ins Freie. Chinook bekam
nun
ebenfalls sein Nachtessen und putzte es bis auf den letzten Rest weg.
Später,
Chinook war in seinem Bettchen völlig erschöpft eingeschlafen, setzte
sich der
Kater zwei Meter von ihm entfernt hin und schaute ihm gebannt sicher
zehn
Minuten lang zu. Chinook blinzelte nur einmal kurz, aber hob nicht
einmal den
Kopf. Das schien Bouba sehr zu beruhigen.
Die
Nacht verlief ebenfalls ruhig. Chinook, mit «Katzenhägli» im Wohnzimmer
«eingesperrt», winselte zwar zuerst, schlief dann aber ruhig bis etwa
um 6 Uhr.
Dann winselte er wieder ein paar Mal, schlief aber nochmals ein und
vollführte,
als ich um 7 Uhr runterkam, einen Freudentanz und begrüsste mich mit
seinem
unvergleichlichen Lachen. Spaziergang, Morgenessen (wieder alles bis
auf das
letzte Restchen verschlungen), dann etwas unruhiges Umhertigern und
immer
wieder Probieren, ob er nicht doch in den oberen Stock darf (dort
stehen, wie
er dank zwei flinken Abstechern gestern abend genau weiss, Schälchen
mit
leckerem Katzenfutter). Und jetzt liegt er wieder ziemlich KO in seinem
Bettchen und versucht im Schlaf, all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.
Das
wär’s im Moment. Weitere Berichte folgen.
Euch
beiden herzlichen Dank für alles und liebe Grüsse
,
Eva
11. August 2011 Neue Fotos von Chinook:
Chinook und sein neues Frauchen:
06. Oktober 2011 Chinook meldet sich mal wieder:
Liebe
Linda, liebe Sandra
Ich
sehe schon, mein neues Frauchen hat im Moment überhaupt keine Zeit, um euch zu
berichten, wie es mir geht, so übernehme ich das halt selber. Das Wichtigste
zuerst: Das Essen hier ist hervorragend, ich putze immer alles bis auf das
letzte Restchen weg, sodass man den Napf eigentlich nicht mehr abwaschen
müsste! Mein Bettchen ist ausnehmend gemütlich (siehe Foto), und nachdem ich
nun auch das Sofa annektiert habe, kann ich sogar pendeln. Nur ins grosse
Menschenbettli lässt man mich noch nicht, aber ich arbeite daran…
Mein
Frauchen war ja beim ersten Bericht des Lobes voll über mein schönes
An-der-Leine-Laufen. Unter uns: am ersten Tag macht hund ja gerne einen guten
Eindruck. Mittlerweile muss ich die Sache jeweils einfach ein bisschen
beschleunigen, zudem scheint mein Frauchen eine sehr schlechte Nase zu haben,
sie merkt überhaupt nicht, wenn es irgendwo im Gebüsch oder auf der anderen
Seite des Wegs unwiderstehlich duftet, sodass ich natürlich unverzüglich dahin
muss, um ausgiebig zu schnüffeln. Jetzt bleibt Frauchen immer stehen, wenn ich
ziehe, das ist ziemlich mühsam, aber wie gesagt: ich arbeite daran…
Auf
einem der Bilder seht ihr mich mit meinem Gotti Angie und ihrem neuen Hund, von
dem sie vermuten, er sei eine Mischung aus Schäferhund und Wildschwein, wobei
letzteres im Moment noch dominiere. Keine Ahnung, was sie damit meinen. Ich
finde Balou toll, nur wenn er mich in meine Ohren beisst oder allzu wild wird,
muss ich ihn anknurren und mich ganz nahe an mein Frauchen schmiegen, damit sie
mich beschützt.
Kater
Bouba ist übrigens in der Zwischenzeit auch aufgetaut. Ich darf ihn jetzt von
allen Seiten beschnuppern und er läuft mir keck zwischen den Beinen durch, nur
wenn ich gerade meine knappen fünf Minuten habe und den Clown mache, flüchtet
er sich empört ins Freie. Einfach kein Humor, diese Katzen…!
Also,
bis zum nächsten Mal, herzliche Grüsse an alle Zwei- und Vierbeiner im Jura!
Chinook
(Frauchens Kommentar zu den Bildern: mit Mausklick auf Foto)
28. Oktober 2011 Chinook war in den Ferien:
Liebe
Linda, liebe Sandra
Frauchen
und ich waren zehn Tage in den Herbstferien. Als wir ins Engadin kamen, lag auf
den Wiesen eine wunderbar glitzernde, weisse, nass-kalte Schicht, die ich noch
nie in meinem Leben gesehen hatte (und die am Tag darauf vom Regen weggewaschen
wurde). Zuerst habe ich sie gehörig verbellt, dann tollte ich so wild um meine
Leinenträgerin herum, dass sie in hohem Bogen in die weisse Pracht segelte und
vor lauter Lachen kaum mehr aufstehen konnte. Weniger lustig fand sie dann
allerdings, als ich kurz darauf ein totes Vögelchen fand. Wir entdeckten das
pelzige Bällchen in der gleichen Sekunde, aber ich war natürlich schneller!
Schnapp, und ich hatte die Beute im Mund. Und gab sie nicht wieder her. Fressen
konnte ich sie leider nicht, denn dafür hätte ich sie nochmals kurz ausspucken
müssen, aber ich habe natürlich sofort gemerkt, dass Frauchen auch scharf ist
auf das Vögelchen. Aber das war meines! Da konnte sie machen, was sie wollte,
mich mit Gutis bestechen (wie wenn ich ein Vögelchen gegen ein trockenes
Hundeguetzli eintauschen würde…), schimpfen, versuchen, meinen Mund zu öffnen.
In solchen Situationen heisst es einfach: fest die Zähne zusammenbeissen. Zu
guter Letzt sind wir dann MIT Vogel zurück zu unserer Ferienwohnung spaziert.
Frauchen hat sich geschämt, weil mir die Vogelbeinchen und Schwanzfederchen
vorne zum Mund heraushingen, dabei hätte sie doch ruhig ein bisschen stolz sein
können!
Wie
auch immer: Ich zeigte ihr dann in den nächsten Tagen eindrücklich, was in mir
steckt: nämlich ein bravouröser Jäger! Sehr schnell mutierte ich zum
Eichhörnchenschreck von Sils und jagte sicher etwa hundert der flinken Tierchen
pro Tag auf einen Baum. Wäre ich nicht immer an dieser lästigen Leine gewesen,
hätte ich allesamt von den Bäumen geholt, so viel ist sicher. Aber man lässt
mich ja nicht! Auch das Reh, vor dem wir eines morgens standen, durfte ich
nicht ins Dickicht verfolgen, da half alles Ziehen nichts.
Wir
wanderten viele Stunden im Tag, was mich allerdings nicht gross ermüdete. Nach
einem kurzen Nickerchen war ich jeweils bald wieder fit und bereit zu neuen
Grosstaten. Sogar in einem Bähnchen bin ich gefahren und meine ersten
Restaurantbesuche habe ich hinter mich gebracht. Mit Bravour? Na, darüber gehen
die Meinungen auseinander, aber ich finde schon. Schliesslich IST das
langweilig, und deshalb MUSS Hund da ein bisschen giixen… Das versteht doch
jeder, oder etwa nicht?
Herzliche
Grüsse in den Jura an alle Zwei- und Vierbeiner, Chinook & Anhang (Frauchens Kommentar zu den Bildern: mit Mausklick auf Foto)
25. Dezember 2011 Chinook will auch ein Mäntelchen:
Liebe
Linda und liebe Sandra
Also,
ich muss schon sagen, das Leben ist ziemlich ungerecht. Lena bekommt ein
flottes rotes Mäntelchen, Tristan ein blaues – und Basti und ich müssen
weiterhin frieren! Zugegeben: Wahrscheinlich würde ich mich auch ein bisschen
genieren mit einer derartigen Bekleidung (und Frauchen wäre das sowieso ganz
furchtbar peinlich, das ist ja sonnenklar), aber wenigstens würde ich dann
nicht mehr so widerlich nass und müsste nicht mehr schlottern und frieren. Ich
muss schon sagen: Futter, Bettchen, Streicheleinheiten und so weiter, alles
ganz wunderbar. Aber das Wetter in der Schweiz: die reinste Zumutung! Zum
ersten Mal gemerkt habe ich das schon im August, als Frauchen und ich zum
ersten Mal in ein Gewitter kamen. Wie jeder vernünftige spanische Strassenhund
habe ich mich da blitzartig in ein Gebüsch gerettet. Frauchen blieb gar nichts
anderes übrig, als sich ebenfalls in die Blätter zu drücken. Als der schlimmste
Wolkenbruch vorbei war und ich auf dem direktesten Weg nach Hause eilen wollte,
lief Frauchen doch tatsächlich weiter wie wenn nichts gewesen wäre. Und jetzt,
bei diesem Hundewetter, da man doch einfach keinen Hund rausjagt (nur mich!),
will sie trotzdem spazieren gehen, obwohl ich jeweils schon unter der Tür
rechtsumkehrt mache, sobald ich sehe, wie es giesst. Also, ich muss schon
sagen, so habe ich mir das nicht vorgestellt! Deshalb wünsche ich mir auf
Weihnachten Sonnenschein. Oder wenigstens ein Regenmäntelchen...
Und
euch beiden, allen Vierbeinern im Jura sowie sämtlichen regelmässigen Besuchern
eurer Website wünsche ich wunderschöne Weihnachten und ein rundum glückliches
neues Jahr. Und euren Pflegehunden (allen voran Tristan!) wünsche ich einen
liebevollen Lebensplatz – mit flauschig-warmem Mäntelchen, versteht sich...
Chinook
& Anhang01. März 2012 Chinook an Basti:
Lieber
Basti
Da
schläft man friedlich in seinem Körbchen, träumt von wildem Herumtollen im Wald
– und wird aus dem Schlaf gerissen! Frauchen hat, statt zu arbeiten, wieder mal
ein bisschen auf der Grisette-Seite herumgestöbert und die Fotos von dir am See
und im Käpfnacher Tobel gesehen. Das musste sie mir natürlich sofort zeigen. Weil:
Ich habe den eingefrorenen Wasserfall im Tobel auch besucht; schade, dass wir
uns nicht getroffen haben (unter uns: ich habe dann auch noch einen kleinen Abstecher
ins Dickicht im Steilhang gemacht, was Frauchen nicht so toll fand. Aber ich
schon…!) . Übrigens: Wie ich sehe, trägst du auch kein Mäntelchen mehr. Ich
habe ja nie eines bekommen, trotz minus 14° C! Aber ich habe immer die Pfötchen
gehoben und ein bisschen gejammert. Das einzige, was dabei herausgeschaut hat,
war, dass ich nach jedem Spaziergang die Pfoten gewaschen bekam...
Gute
Neuigkeiten gibt es von der Bettchenfront: Ich habe jetzt auch noch den Sessel
im Wohnzimmer annektiert. Leider muss ich dafür zunehmend das Sofa und hin und
wieder sogar mein Hundebett mit Kater Bouba teilen...
Meistens
findet mein Frauchen, ich sei der tollste Hund der Welt. Vorgestern hingegen hätte
sie mich um ein Haar verschenkt (zum Glück wollte mich gerade niemand haben)
und nannte mich «Schlitzohr» und «Schlufi». Das hat sie mit zusammengebissenen
Zähnen vor sich hingemurmelt. Keine Ahnung, wieso sie sich so aufregt. Ich bin
ja wieder dorthin zurückgekommen, wo sie auf mich gewartet hat. Wo also ist das
Problem? Mir kam das Viertelstündchen sehr kurzweilig vor... Falls wir uns doch
einmal treffen, lieber Basti, dann gebe ich dir gerne ein paar Tips, wie man
überzeugend den braven, cervelatfixierten Hund markiert, um im richtigen
Augenblick zu entwischen und sich ein bisschen den Wind der Freiheit um die
lange Nase wehen zu lassen. Das ist man sich als Windhund schliesslich
schuldig.
Herzliche
Grüsse
Chinook
PS.
Falls dein Frauchen mal ohne dich wegmuss: Ganz toll ist es bei Angela (www.angelas-hundesitting.ch) in
Feusisberg. Aber damit das gleich klar ist: Die schöne Sancha, ebenfalls aus
Spanien, ist meine Freundin…!(Anmerkung: Frauchens Kommentar zu den Fotos falls vorhanden : mit Mauszeiger auf entsprechendes Bild)
29. März 2012 Besuch bei Chinook:
Nach Basti
war gestern der Nächste auf der Besuchsliste Chinook. Hier wurde ich
ebenfalls von einem glücklichen Hund und seinem Frauchen erwartet. Auch
Chinook hat ein ganz tolles Zuhause gefunden, wie auch die anderen
beiden Hunde, die wir danach besuchten, Pedrito und Nala. Chinooks
Frauchen hat mich zum Essen eingeladen, es gab einen ganz leckeren
Gemüsekuchen mit Salat, nochmal einen ganz lieben Dank dafür. Danke
auch für die Büchlein "Kleine Pferdegeschichten" der Stiftung für das
Pferd (Chinooks Frauchen ist die Autorin dieser Geschichten). Hier
noch ein Foto von Chinook dem Clown, er hat bei der Fotosession alle
möglichen Verrenkungen gemacht ;-) (aber keine Angst, es handelt
sich eher um ein Lachen als um eine Drohgebärde :-)):
 13. Mai 2012 Ein Gruss von Chinook aus dem Jura:
Eigentlich
habe ich gar keine Zeit zum Schreiben, denn draussen wartet ganz viel
Spannendes auf mich (ich bin gerade im Jura, wo es sooooo fein duftet), aber
ich wollte doch schnell berichten, wie das Kennenlernen mit Basti verlief. Am
letzten Sonntag waren wir zum zweiten Mal miteinander spazieren und unsere
Frauchen haben wir auch mitgenommen. Meines wurde ziemlich blass vor Neid, weil
der Basti so wunderbar folgt und auf Rückruf zuverlässig zurückgerannt kommt,
selbst im Wald… Na ja, vielleicht hat er einfach noch nicht erfahren, wie toll
es ist, im Dickicht zu stöbern? Der Basti ist ein sehr sympathischer,
fröhlicher Bursche, fast kommt es mir vor, als würden wir uns schon ewig
kennen. Wir verstehen uns auf alle Fälle bestens. Die Maus, die er gefunden
hat, hat er nach zwei-, dreimal Kauen einfach – schwupps! – verschluckt. Das
muss ich mir merken. Ich habe mich nämlich ebenfalls zu einem wahren
Mäuseschreck entwickelt. Wenn es im Laub raschelt, spitze ich die Ohren, mache
einen Satz und – zack! – habe ich die Maus. Lästig nur immer diese Diskussionen
mit Frauchen, die mir die Mäuse missgönnt und unbedingt will, dass ich sie
wieder ausspucke (und das Gutzi, dass ich dann bekomme, ist ja ein ziemlich schäbiger
Ersatz). Aber gut, ich habe jetzt bei Basti gesehen, dass nur zu seiner Maus
kommt, wer gaaanz schnell schluckt.
So,
jetzt muss ich dringend raus. Gestern abend ist mir ein Hase fast vor der Nase
durchgehoppelt (als er mich entdeckte, hat aber er Gas gegeben!) und heute
morgen habe ich einen Fuchs aufgestöbert. Da hatte Frauchen alle Hände voll zu
tun, um mich festzuhalten und zu beruhigen. Ich bin fast ausgerastet vor
Begeisterung und habe nur noch gebellt und bin herumgehüpft wie wild.
Vielleicht finden wir jetzt ein paar Rehe… Oder doch wenigstens eine Maus. Aber
die schlucke ich, garantiert!
Herzliche
Grüsse an alle Grisettefans von Chinook (Anmerkung: Frauchens Kommentar zu den Fotos falls vorhanden : mit Mauszeiger auf entsprechendes Bild)
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