Hundepension "Grisette"
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   Lupe - Lupi genannt - hat ein neues Zuhause gefunden.
17. Februar 2019: Lupis Bericht


Name:                     Lupe
Geboren:                2009
Rasse:                    Galgo espanol

Geschlecht:           Hündin kastriert
Grösse:                   22 Kg

Juni 2018 Vorstellung von Lupe :
Lupe kam heute als Notfall zu uns in die Pension auf der Suche nach einem neuen Zuhause, da ihre Besitzerin vor kurzem verstorben ist. Wir hatten bereits im Juli 2016 von derselben Frau die beiden Galgos Orson und Caren übernommen, als es ihr damals gesundheitlich sehr schlecht ging, und wurden nun von der Nachbarin um Hilfe gebeten.
Lupe ist noch ziemlich verstört und schreckhaft. Sie bekommt Medikamente, da sie ein Problem mit der Bauchspeicheldrüse hat. Auch ihre Zähne sind nicht mehr die Besten. Wir werden einen Tierarzttermin für ein Blutbild und eine allgemeine Kontrolle machen, sobald Lupe ein bisschen zur Ruhe gekommen ist.
Wir suchen für Lupe ein erfahrenes, ruhiges und ländlich gelegenes Zuhause in einem Haus mit eingezäuntem Garten. Bei der Vorbesitzerin hat Lupe mit drei kleinen Hunden und Katzen zusammengelebt. Hoffen wir, dass wir für das alte Mädel bald ein tolles Plätzchen finden werden.



Falls Sie Lupe kennenlernen möchten und ihr ein passendes Zuhause geben möchten, verlangen Sie bitte unser unverbindliches Bewerbungsformular: Tel. 0041 32 462 3219 (falls Anrufbeantworter, bitte Meldung UND Telefonnummer hinterlassen, wir rufen gerne zurück) oder per Mail: info@grisette.ch.
Lupe ist
geimpft, gechippt, kastriert, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und wird mit Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr von SFr. 500.-- nach vorheriger Platzvorkontrolle vermittelt.

01. Juli 2018 Lupe lebt sich ein / Lupes Zähne :
Ganz langsam lebt sich Lupe im Jura ein. Mir gegenüber sucht sie ab und zu von sich aus Kontakt, kann aber genauso schnell auch wieder ängstlich reagieren. Fremden gegenüber ist sie misstrauisch, sie braucht Zeit und viel Geduld.

  

Ihre Zähne sehen wirklich  schlimm aus. Nun da Lupe ein bisschen zutraulicher ist und nicht mehr so gestresst, werden wir nächste Woche in der Klinik anrufen, um einen Termin für ein neues Blutbild und die Zahnsanierung zu machen.

  

30. Juli 2018 Lupe und Carena :
Nächste Woche ist nun der Termin in der Klinik geplant, um ein neues Blutbild zu machen. Gleichzeitig sieht sich der Zahnspezialist das Gebiss an und es wird, wenn sonst alles ok ist, gleich eine wohl recht umfassende Zahnsanierung gemacht.

Lupe fühlt sich in der Zwischenzeit besser hier bei uns und hat auch angefangen, ab und zu mal mit den anderen Hunden zu spielen. Auch sonst gibts innerhalb des Familienrudels keine Probleme.

Galgo-Hügel, jedem das Seine ;-) (movie)
Lupe und Taco (movie)



Vor kurzem hat Carena hier bei uns ein paar Urlaubstage verbracht (Carena haben wir im Juli 2016 von derselben Vorbesitzerin übernommen um ihr ein neues Zuhause zu suchen) und so haben sich die beiden Mädels hier wiedergesehen. Ich war gespannt, wie sie aufeinander reagieren würden. So sah das dann aus :

Lupe und Carena (movie)
Lupe und Carena Vol. 2 (movie)

08. August 2018 Lupe hat sich ein Traumzuhause ergattert :
Heute war ich mit Lupe in der Klinik. Geplant war, zuerst einen Bluttest zu machen und dann zu entscheiden, ob die anstehende Zahnsanierung gleich gemacht werden kann. Nun war der Bluttest leider noch nicht so gut, Lupe hat eine Hypokalzämie und da der  Kalziumgehalt momentan trotz Medis noch zu niedrig ist, wäre eine Narkose mit einem erhöhten Risiko verbunden. Nun muss Lupe erstmal 2-3 Wochen weiter Tabletten nehmen, danach werden dann die Zähne hoffentlich gemacht werden können.



Aber jetzt die fantastischen News: Lupe hat sich ein Traumzuhause ergattert . Und zwar nicht "irgendeines", sondern sie darf bei Tania und Sombra einziehen. Wir freuen uns sehr für Lupe, sie hätte es nicht besser treffen können. Vielen lieben Dank an Astrid und Markus, für alles, was ihr für uns und unsere Hunde tut .

30. August 2018 Lupe hat die Zahnsanierung hinter sich :
Nun warten die Blutwerte gut, so dass Lupes Zähne gereinigt werden konnten. Zwei Zähne mussten gezogen werden, aber mit dem Rest strahlt sie nun wie in der "Pepsodent"-Werbung :



Sie freut sich auch auf unsere täglichen Spaziergänge, manchmal geht es ihr gar nicht schnell genug:

Lupe unterwegs (movie)
Lupe gehts nicht schnell genug (movie)



Ein bisschen muss  sich Lupe noch gedulden, bis sie in ihr neues Zuhause umziehen darf, denn zuerst muss der Hausumbau abgeschlossen sein. Dann aber wird sie es dort ganz toll haben, in einem schönen Haus am Waldrand leben mit sehr grossem Grundstück zum rennen.

31. Oktober 2018 Lupe macht Urlaub bei Shinrai :
Da der Umbau in Lupes neuem Zuhause Verzögerung hat, darf Lupe nun noch ein paar Ferienwochen bei Shinrai und seinem Frauchen Petra verbringen, bevor sie definitiv in ihr neues Zuhause umziehen wird. Vielen lieben Dank Petra für deine wie immer unkomplizierte und spontane Hilfsbereitschaft. Hier ein paar Fotos aus Lupes Ferien:

  
  
 

11. Februar 2019 Lebenszeichen von Lupi :
22.01.2019:
Hallo Sandra
Es dauert ja immer etwas länger, bis du von uns Berichte bekommst, aber du weisst ja, dass deine Hunde bei uns bestens aufgehoben sind.
Du hattest mir kurz nach Tanias Ankunft geschrieben, dass du dir fast sicher seist, dass irgendwann noch ein zweiter Galgo bei uns einziehen dürfe…Nun es hat «nur» etwas über zwei Jahre gedauert und schon bereichert ein zweiter Galgo unser Leben und das unseres Rudels😊! Unsere neue Wohnsituation (unter uns, wir leben im Paradies😊) macht es problemlos möglich, dass auch noch ein siebter Hund bei uns einziehen kann, ohne dass irgendjemand gestresst ist.
Markus hat Lupi mit Tania zusammen Mitte November bei Petra und Shinrai abgeholt. An dieser Stelle nochmals ein ganz grosses Dankeschön an Petra, dass sie Lupi während deiner Portugalferien zu sich genommen hat, da bei uns immer noch Baustellenchaos herrschte, was Lupis Einzug bei uns leider fortwährend verzögert hat.
Aber nun ist sie ja da und hat sich relativ schnell bei uns eingewöhnt. Alles in allem eine eher einfachere Hundezusammenführung, aber wir haben unser Rudel ja auch gestaffelt von der Tierpension nach Hause geholt, damit Lupi sich langsam an immer mehr Mitglieder ihres neuen Rudels gewöhnen konnte.



 
 
 

Lupi ist vorsichtig und manchmal schreckhaft, vor allem wenn sie müde(r) ist, aber eigentlich nicht (mehr) ängstlich. Lupi ist sehr menschenbezogen, wenn sie jemanden etwas kennen gelernt hat, und dann auch sehr interessiert und neugierig. Essen und versäubern, Stubenreinheit und Gstältli/Mänteli anziehen, alles kein Problem, wenn man sehr ruhig und mit langsamen Bewegungen vorgeht.
Sie kam auch in der ersten Nacht schon mit Tania zusammen zu uns ins Schlafzimmer hinauf und hat dort auf einer Hundematratze geschlafen. Sie hätte das Bett bevorzugt, aber da sind wir strikte: Keine Hunde auf dem Wohnzimmersofa oder auf dem Bett, aber auf dem Sofa in meinem Büro, das sich unmittelbar vor dem Schlafzimmer befindet, was vor allem Szandy und Tania nachts sehr zu schätzen wissen
😊. Lupi war zu Beginn mit den Hundekörben, von denen 10 in unterschiedlicher Grösse bei uns herumstehen, überfordert; wahrscheinlich kannte sie so etwas gar nicht. Ich habe ihr die grosse Hundematratze, die eigentlich unter der Treppe beim Eingang liegt, ins Wohnzimmer geholt und sie hat sich da auch draufgelegt. Inzwischen findet sie aber Hundekörbe durchaus toll und liegt gerne drin. Die anderen leben es ihr ja auch überdeutlich vor, wie bequem so ein Hundekorb eigentlich ist.



Lupi haben wir inzwischen unserer Tierärztin vorgestellt und sie meint, dass Lupi in einem guten Allgemeinzustand ist, einzig ihre Bänder sind etwas schlaff, was auf einen Missbrauch auf der Rennbahn oder auf der Jagd hindeutet. Sie rät, den Calciumgehalt einmal jährlich zu überprüfen, damit man nichts verpasst.
In unser Rudel hat sich Lupi gut eingefügt und auch schon mit einigen der anderen Hunde gespielt oder diese zumindest zum Spielen aufgefordert. Es scheint ihr bei uns zu gefallen und sie sucht von sich aus den Kontakt zu Markus und mir oder zu den anderen Hunden. Bei Szandy (und mir😊) hat sie versucht, aufzureiten, worauf ihr Szandy (und ich) klar gemacht haben, dass so etwas nicht geht. Tarek hat Lupi, wie er es bei Neuzugängen immer macht, in Imponierhaltung herausfordernd angebellt, worauf sie erwartungsgemäss Beschwichtigungssignale gezeigt hat, womit die Sache für Tarek erledigt war.
Tania rennt sehr gerne mit Lupi, am liebsten auf einem gemeinsamen Spaziergang, schätzt es aber gar nicht, wenn Lupi sich mit ihr zusammen «verbünden» will, um Szandy in die Zange zu nehmen. Die drei grossen Mädels können aber auch zu dritt problemlos herumrasen, wobei Szandy ihre fehlende Geschwindigkeit durch eine ungeheure Wendigkeit mehr als ausgleicht. Lupi ist ja noch nicht so gut trainiert wie die anderen beiden, daher ist sie noch etwas «langsam», aber das ist ja nur eine Frage der Zeit. Ihre schlaffen Bänder wird Lupi durch eine verbesserte Muskulatur auch ausgleichen können und vor allem die regelmässige selbstbestimmte Bewegung im Garten ist gemäss unserer Tierärztin sowieso das beste Training

Tarek spielt manchmal mit den Mädels, aber eigentlich behält er als Rudelchef lieber alles im Überblick. Merges ist noch etwas überfordert mit Lupi, da er sie ja noch nicht so gut kennt, aber er hat keine Angst vor ihr. Maja, unser kleiner Stalker, rennt auf jeden Fall mit, wenn die grossen Mädels loslegen, und ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell und ausdauernd sie ist, wo sie doch so viel kleiner ist und öfters Umwege nehmen muss, da sie nicht überall auf die Terrassierungen hinaufspringen kann wie die grossen Hunde. Sömbi rennt nicht mit, aber sie hat Lupi wie jedes neue Rudelmitglied freundlich begrüsst, und sich daran gewöhnt, dass noch jemand hier wohnt.
Unser Rudel musste vor Weihnachten baustellenbedingt nochmals in die Tierpension umziehen, aber das hat Lupi sehr gut hingekriegt, hat sie sich in der Zwischenzeit doch bestens ins Rudel integriert, was ihr dann in der für sie neuen Umgebung der Tierpension Sicherheit gegeben hat. Auch die (hundeerprobten) Besuche an Weihnachten und Silvester (sogar mit Hundebegleitung) waren für Lupi nach anfänglicher Scheu kein Problem mehr, sie hat sich vom Besuch sogar streicheln lassen bzw. ist von selbst nähergekommen, um die Leute in Augenschein zu nehmen. Das neue Jahr fing also sehr gut an, auch da wir hier in einem feuerwerkfreien Paradies😊 leben, und einen wirklich ruhigen Silvesterabend mit den mit ihrem Hund zu uns geflüchteten Freunden verleben konnten.
 
Leider haben wir wie ich dir ja schon berichtet habe, wenige Tage später unsere liebe Tania verloren…eine ganz aussergewöhnliche Hündin, die mit ihrem Charme einfach jeden für sich eingenommen hat.
 
Das Rudel ist immer noch eher bedrückt. Szandy leidet, da sie ihre beste Freundin verloren hat und Tania und sie ein echtes Dreamteam waren. Lupi bemüht sich um Szandy, fordert sie zum Spielen auf, sucht ihre Nähe und den Körperkontakt, was Szandy aber nicht immer zulassen mag. Lupi vermisst Tania bestimmt, da sie sich vor allem am Anfang sehr an Tania orientiert hatte, war sie doch ein Windhund wie sie selber. Maja kommt mir etwas verloren vor, da sie viel Zeit mit Tania verbracht hat, und sie für Tania ja auch nicht nur ein kleiner lästiger Zeitgenosse war, sie haben auch viel nebeneinander in der Sonne gelegen. Maja scheint mir nach wie vor in Situationen überfordert, in denen sie früher Tania stalken wollte/konnte, falls ich es nicht schnell genug verhindert habe. Tarek ist sehr verschmust, liegt öfters in der Nähe der anderen, was er sonst nicht so tut, und lässt sich vermehrt auf Lupi ein, wenn sie seine Nähe sucht. Merges geht es wieder etwas besser und er zeigt sich an Lupi interessierter als vorher. Sömbi hat am wenigsten Probleme, aber Sömbi lebt ja auch irgendwie in ihrer eigenen Welt…
Ich denke, dass das Rudel auf jeden Fall noch etwas Ruhe- und Trauerzeit braucht, um mit Tanias Verlust fertig zu werden. Vor allem Szandy soll abschliessen können, damit es mit einem neuen Windhund dann keine vermeidbaren Probleme gibt.
Liebe Grüsse
Astrid und Fellnasen


17. Februar 2019 Lupis Bericht :
25.01.19:
Liebe Sandra

Ich schreibe dir gleich selber, damit du weisst, wie es mir geht und was noch so alles passiert ist, seit Tania gestorben ist. Diesen Tipp hatte Tania mir schon gleich nach meinem Einzug hier gegeben, da Astrid wohl nicht sehr regelmässig über uns schreibt und schöne Bilder schickt.
Anscheinend hätte Tania dir in Zukunft über uns alle berichten sollen, das kann sie ja nun leider nicht mehr, daher werde ich das als älteste Grisettelerin hier übernehmen und von mir und Sombra (und natürlich auch den anderen) erzählen.

Mir gefällt es hier sehr gut und ich geniesse es, dass ich auch wieder mit grossen Hunden zusammenleben und spielen kann. Ich habe ja zuvor mit drei Chihuahuas zusammengelebt, aber ich muss sagen, die kleine Maja hier ist schon eine ziemliche Nervensäge. Sie hat auch ein paar Mal versucht, mich zu stalken, aber da habe ich einfach mit meinen Vorderpfoten nach ihr geschlagen wie ein Pferd und sie hat es aufgegeben. Tania hat Maja, wenn sie ihr zu lästig wurde, öfters mal auf ihre Schnauze geladen und mit einer eleganten Kopfbewegung beiseite geschupft; und das in vollem Lauf😊! Szandy und ich sind da vielleicht etwas weniger elegant, aber effizienter, wobei ich zugeben muss, dass Astrid immer ein Auge darauf hat und sehr oft interveniert, damit Maja uns nicht zu lästig wird. Mit Tarek, Merges und Sombra komme ich sehr gut klar und mit Szandy würde ich gerne öfters spielen und Herumrennen, aber sie will noch nicht so recht. Ich glaube, sie vermisst Tania sehr. Ich vermisse Tania auch, denn sie war ja auch ein Windhund und zudem dabei, als ich abgeholt wurde. Ich habe mich sehr an ihr orientiert und wir waren ja auch viel zusammen unterwegs. Ich habe aber gehört, dass nächsten Monat wieder ein zweiter Windhund hier einziehen wird, darauf freue ich mich sehr, dann bin ich im Rudel nicht der einzige Galgo. Anscheinend soll es Niebla sein, sofern Tarek mit ihr keine Probleme hat. Aber seien wir ehrlich, welcher Rüde hat ein Problem damit, wenn eine weitere Hündin einzieht?
Astrid füttert mich hier nicht aus einem Napf, sondern aus einem Beutel, was ich eher unpraktisch und unnötig kompliziert finde, aber da bleibt sie stur (genauso wie bei der Frage, wer auf das Bett und aufs Wohnzimmersofa darf😊). Die anderen haben mit ihren Beuteln keine Probleme, sondern suchen diese sehr engagiert, wenn Astrid sie versteckt hat, oder überlegen sich, wie sie an die Beutel herankommen, die Astrid irgendwo platziert hat. Alle ausser Sombra sind richtiggehend begeistert und geniessen nach erfolgreicher «Beuteljagd» ihr Essen. Sombra kann keine Beutel suchen, da sie nicht begreift, worum es geht, und auch immer wieder Angst vor dem Beutel hat. Astrid streut ihr das Trocken- und auch das Feuchtfutter, damit Sombra es zusammensuchen kann. Das macht sie aber ausserhalb des Zauns, da Sombra nicht so schnell ist, und wir anderen natürlich nur zu gerne etwas abstauben würden😊. Ich kann den Beutel auch noch nicht suchen, ja ich traue mich kaum, diesen Beutel in den Fang zu nehmen, aber daraus essen geht schon. Inzwischen überwinde ich mich zumindest, den Beutel mit der Nase anzustupsen, wenn Astrid ihn mir hinhält, oder manchmal sogar ihn ein ganz kleines bisschen in den Fang zu nehmen. Astrid meint, das sei doch schon super und wir hätten ja ewig lange Zeit, zu üben. Da bin ich dann immer sehr erleichtert, dass nicht mehr von mir verlangt wird. Aber es ist schon beeindruckend, was die anderen so alles können, und eigentlich würde ich das auch gerne machen.
In letzter Zeit hatte ich immer ganz viel Durst und musste ganz viel Wasser trinken, da haben sich alle Sorgen gemacht und Markus ist mit mir zur Tierärztin gefahren. Die kannte ich schon, daher war es nicht so schlimm, und Markus war ja bei mir. Ich musste Blut geben, da man ein grosses Blutbild machen wollte. Anscheinend waren einige Werte dann nicht so wie sie hätten sein sollen und meine Lymphknoten waren auch grösser als normal. Wieder haben sich alle Sorgen gemacht und ich musste zum Ultraschall in die Tierklinik. Zum Glück ist Markus ja auch wieder mitgekommen und die ganze Zeit bei mir geblieben, da war es nicht so beängstigend. Alle sind froh, dass ich nichts Schlimmes habe, «nur» eine chronische Nierenerkrankung, daher trinke ich auch so viel, und eine chronische Pankreatitis, wobei man nicht genau sagen kann, wieso ich das habe.
Auf jeden Fall wird nun mein Futter umgestellt, um meine Nieren zu entlasten, und ich muss die Calciumtabletten nicht mehr nehmen. Mal schauen, wie das dann wird und ob mir das überhaupt passt! Im Herbst steht dann wieder ein grosses Blutbild auf dem Programm, das heisst ich muss wieder früh am Morgen und total nüchtern (also ohne Essen!!!) zur Tierärztin, um mir Blut abzapfen zu lassen. Und in einem Jahr muss ich nochmals zum Ultraschall, um zu schauen, ob die Nierenerkrankung besser geworden ist.

Ich habe hier mit Tierarztbesuchen also schon einiges zu tun…zum Glück ist dazwischen genug Zeit, um zu relaxen, spazieren zu gehen, meine Hundekumpels noch besser kennen zu lernen und hey: einfach Windhund sein😊!
Ganz liebe Grüsse an dich und alle, die mich kennen
Deine Lupi